Der Radarkuppel wird in militärischen und zivilen Einrichtungen häufig eingesetzt und erleidet bei Windlasten schwere Schäden. Daher ist die Analyse der Versagensmodi und der Vulnerabilität der Radarkuppelkonstruktion von großer Bedeutung. Zunächst wurde die große Wirbelsimulation verwendet, um die Verteilung der Windlasten auf der Oberfläche der Radarkuppelkonstruktion zu simulieren; es wurden die Verteilungseigenschaften der Windlasten auf der Oberfläche der Radarkuppel mit drei verschiedenen Sockelhöhen erhalten und diese Eigenschaften wurden durch Funktionen hochpräzise angenähert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Windlasten deutlich höher sind als die in der Norm festgelegten Formfaktoren für die Windlasten auf der Oberfläche rotierender Schalen, und die Erhöhung der Sockelhöhe beeinflusst hauptsächlich den Formfaktor der windabgewandten Seite der Radarkuppel. Gleichzeitig wurde die verbesserte Hashin-Kriterium und das Steifigkeitsabbaurichtlinie von Tserpes verwendet, um eine vollständige Versagensanalyse der Radarkuppel durchzuführen. Darauf basierend wurde ein Analyseframework für die windbedingte Vulnerabilität der Radarkuppel vorgeschlagen, wobei die Anzahl der ausfallenden Einheiten als Schadensindikator verwendet und quantitative Werte für drei Schadenszustände angegeben wurden. Ein Kriging-Proxy-Modell wurde erstellt, um die Ausfallwahrscheinlichkeit der Radarkuppelkonstruktion vorherzusagen und eine Grundlage zur Bewertung der Windwiderstandsfähigkeit und Abschätzung des Schadensgrades zu bieten. Die Ergebnisse zeigen, dass schon wenige beschädigte Einheiten der Radarkuppel zu einer Instabilität der Struktur führen, bei niedrigen Windgeschwindigkeiten die Ausfallwahrscheinlichkeit mit der Sockelhöhe zunimmt, aber bei hohen Windgeschwindigkeiten eine Erhöhung der Sockelhöhe über 12 m keinen signifikanten Einfluss auf die Ausfallwahrscheinlichkeit hat.